Hier einige nützliche Tipps für das ganze Jahr

Baum und Strauch

1. Dicke Schneedecke von Bäumen schütteln. Nadelbäume tragen im Winter wunderschönes Weiß. Doch eine zu dicke Schneedecke kann die Äste zum Brechen bringen. Besonders besteht diese Gefahr, wenn tagsüber der Schnee antaut und nachts wieder zu Eis gefriert. Schütteln Sie deshalb eine zu dicke Schneedecke behutsam ab. Achten Sie darauf, Äste und die Krone nicht zu schädigen und schützen Sie sich selbst vor herabfallenden Schnee und Eis. Eine dünne Schneedecke auf den Bäumen dagegen ist unbedenklich. Sie schützt sogar Zweige und Nadeln vor Frost und eisigem Wind.  

2. Obstbäume - wann beschneiden und auslichten Obstbäume müssen jedes Jahr beschnitten bzw. ausgelichtet werden. Sonst werden die Baumkronen zu dicht und die Menge und Qualität der Früchte nimmt ab. Aber wann greift man am besten zu Gartenschere und Säge? Ältere Obstbäume, deren Baumkrone stark ausgelichtet werden muß, etwa weil sie nur wenige, schlechte Früchte getragen haben, können schon im November bearbeitet werden. Ansonsten kann mit dem Beschnitt im Januar begonnen werden, am besten an einem schönen, sonnigen Tag. Auf jeden Fall sollte es über -5 Grad Celsius warm sein. Spätestens Ende März sollte der Beschnitt beendet sein.  

3. Sträucher richtig auslichten Schneiden Sie Blütenreste von der Pflanze ab. Das schafft Platz für die neuen Triebe. Geben Sie Pilzen und Schädlingen keine Chance: Zwicken Sie abgestorbene und alte Äste ab. Diese sind für die Schmarotzer besonders anfällig. Schneiden Sie soviel weg, bis gesundes Gewebe zum Vorschein kommt. Kappen Sie quer wachsende Äste. Ermöglichen Sie so den anderen Ästen ein ungestörtes Wachstum. Behandeln Sie Schnittflächen ab einer Größe eines Fünfmarkstückes mit Baumwachs. Der Strauch sondert andernfalls zu viel Flüssigkeit über die Wunde ab.

 


Blumen
 

1. Krokusse in den Rasen pflanzen Krokusse gedeihen nicht gut, wenn Sie in den Rasen gepflanzt werden. Ihre Wurzeln können sich durch die feste Grasnarbe aussenherum nicht ausbreiten. So helfen Sie dem Krokus: Besorgen Sie sich einen Blumentopf mit etwa sechs Zentimetern Durchmesser. Schlagen Sie vorsichtig den Boden heraus. Am besten verwenden Sie dazu die Spitze eines Hammers. Graben Sie den Topf bis zur Oberkante in den Rasen ein. Pflanzen Sie die Blumen in den versenkten Topf. Die Wurzeln breiten sich nun unterhalb der Grasnarbe aus.  

2. Sommerblüher im Januar zuschneiden Schneiden Sie im Sommer blühende Ziehrsträucher im Januar zu. Zu dieser Sorte gehören unter anderem Pfeifenstrauch, Weigelien und Kolkwitzien. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind die Pflanzen noch kahl. Sie erkennen leicht, welche Zweige alt und krank sind. Sie weisen eine andere Farbe auf, sind trocken und brüchig oder hängen schlaff herab. Schneiden Sie die betroffenen Zweige kurz über dem Boden ab.

 


Garten

1. Gartenteich: So überleben Fische den Winter Wenn sie einen Gartenteich haben (oder sich einen anlegen wollen) und an einen Besatz mit Fischen denken, sollten sie wissen, unter welchen Voraussetzungen die Fische im Teich überwintern können Der Teich muss zumindest an einer Stelle 80 bis 100 cm tief sein. Dadurch kann er nicht ganz bis zum Grund durchfrieren, was den sicheren Tod der Fische zur Folge hätte. Füttern Sie die Fische im Herbst zusätzlich, damit sie in der Lage sind, im Körper Reserven für die Winterzeit bilden. Achten Sie darauf, dass der Teich spätestens Ende Oktober/Anfang November möglichst ganz mit Wasser gefüllt ist, um die Frosttiefe auch tatsächlich zu gewährleisten. Auf keinen Fall sollten Sie in die sich bildende Eisschicht, zumindest wenn sie schon etwas dicker ist, ein Loch schlagen. Es besteht dabei die Gefahr, daß die dadurch verursachten Druckwellen die empfindlichen Schwimmblasen der Fische schädigen. Sobald das Eis im Frühjahr geschmolzen ist, füttern Sie die Fische wieder, damit diese die über den Winter aufgezehrten Reserven wieder auffüllen können.  

2. Gartenwasser-Anschlüsse Gartenwasser-Anschlüsse gegen Frost schützen Zwar ist aufgrund der besseren Rohrqualität heutzutage die Gefahr eines Rohrbruches durch Frosteinwirkung nicht mehr so groß ist wie früher, sie sollten Ihren Gartenwasser-Anschluss vor dem Winter aber trotzdem absperren und die Leitung entleeren. So wird’s gemacht: Absperrventil schließen durch Drehen des Griffes im Uhrzeigersinn. Das Auslaufventil im Garten ganz öffnen. Das am Absperrventil sitzende kleine Entwässerungsventil öffnen. Jetzt läuft das zwischen dem Absperrventil und dem Auslaufventil im Rohr befindliche Wasser durch das Röhrchen am Entwässerungsventil aus. Kommt kein Wasser an, dann besitzt der Hahn wahrscheinlich eine Rücklaufsperre. Dann müssen sie noch mal nach draußen und diesen kurzen Metallzylinder mit einer Zange wegschrauben. Schließen Sie das Entwässerungsventil wieder. Nun kann Ihrem Gartenwasser-Anschluss über den Winter nichts geschehen. Im Frühjahr geht’s noch viel einfacher: Auslaufventil im Garten ganz schließen. Absperrventil ganz öffnen. Auslaufventil im Garten leicht öffnen, bis die im Rohr befindliche Luft ausgeströmt ist und Wasser kommt. So vermeiden Sie, daß bei der ersten Nutzung das Wasser plötzlich unkontrolliert aus der Leitung schießt und Sie oder jemand anderen naßspritzt.  

3. Vögel richtig füttern Füttern Sie Ihre Gartenvögel erst bei geschlossener Schneedecke, starkem Frost oder Vereisung. Andernfalls verlernen die Tiere die eigenständige Futtersuche und werden von dem Futterplatz abhängig. Geben Sie Weichfressern wie zum Beispiel Rotkehlchen, Schwarzmeise, Drosseln und Staren Haferflocken oder Körner. Diese Tiere fressen auch geschrotete Kleie im Rindertalg, trockene Beeren und Apfelstückchen. Körnerfresser wie Meisen, Finken und Ammen bevorzugen Sonnenblumenkörner oder ein Gemisch aus Hanf, Hirse und Gerste. Bieten Sie den Vögeln niemals Speisereste an. Die darin enthaltenen Gewürze schaden den Tieren. Stellen Sie Ihr Vogelhäuschen an einen übersichtlichen Platz. So entdecken die Vögel ihre Feinde rechtzeitig. Meisenknödel oder Futterglocken hängen Sie unter ein Dach oder an einen anderen regengeschützen Platz. So verhindern Sie, dass die Nahrung naß wird.  

4. Was in den Kompost darf und was nicht Gartenbesitzer die einen Komposthaufen anlegen, schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie vermeiden Müll und schaffen sich die Grundlage für eine hervorragende Gartenerde. Doch was darf in den Kompost und was nicht? Zitronen und Orangenschalen beispielsweise nicht. Sie neigen zur Schimmelbildung und sind häufig mit Pestiziden belastet. Ähnliches gilt für Bananenschalen. Auch gekochte Speisen aber auch Fleischreste sollten tunlichst nicht auf den Kompost. Eine Rattenplage ist sonst vorprogrammiert. Hausmüll wie gebrauchtes Katzenstreu oder Staubsaugerbeutel sollten aus hygienischen Gründen nicht in den Kompost. Papier in geringen Mengen stellt kein Problem dar. Asche aus dem Grill oder Kamin ist sogar empfehlenswert, denn sie ist ein hervorragender Dünger. Bedenkenlos und in nahezu beliebigen Mengen können Sie Grasschnitt und Gartenabfälle beifügen. Auch Stallmist eignet sich für die Kompostierung. Sie können den Kompostiervorgang übrigens beschleunigen, wenn Sie sogenannten Kompoststarter aus dem Gartenfachhandel beimengen.

 


Gemüse

1. Austreibende Kartoffeln und Zwiebeln nicht wegwerfen. Werden Zwiebeln oder Kartoffeln längere Zeit gelagert, beginnen sie zu treiben. Sie sind dann nicht mehr genießbar. Gartenbesitzer müssen solches Treibgut nicht wegwerfen. Sie können die Kartoffelknollen beziehungsweise Zwiebeln einpflanzen. Wichtig ist lediglich, dass der Boden schon warm ist. Dies ist etwa ab Mai/Juni der Fall. Übrigens: Die Zwiebeln müssen Sie nicht unbedingt ernten. Das Einpflanzen lohnt sich schon wegen der schönen großen Blüten.  

2. Saatgut richtig kaufen Samen für Blumen und Gemüse gibt es mittlerweile in nahezu jedem Supermarkt. Achten Sie beim Kauf von Samen unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum, denn nicht immer ist das Sortiment optimal gepflegt. Zu alte Samen können ihre Keimfähigkeit verlieren. Sie sind dann nicht mehr zu gebrauchen.  

3. Wenn Möhren am oberen Ende grün werden Wer seine Möhren im Garten selbst zieht, ärgert sich manchmal über grüne Stellen am Stengelansatz. Das passiert, wenn die Wurzel aus dem Boden herauswächst. Der Teil der Möhre, der anschließend dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, wird grün. Sie können das verhindern, indem Sie das Möhrenwachstum regelmäßig beobachten und bei Bedarf die herauswachsende Wurzel mit Erde zudecken. Im Vorfeld hilft eine möglichst tiefe Bodenauflockerung das Herauswachsen zu verhindern.

 


Kräuter

1. Gartenkräuter selbst trocknen. Ob Rosmarin, Thymian oder andere Gartenkräuter: Getrocknet sind sie lange haltbar und geben auch im Winter vielen Speisen den letzten Pfiff. Aber das Trocknen von Kräutern will gelernt sein. Und so geht’s: Am meisten Aroma haben die Kräuter kurz vor der Blüte. Deshalb schmecken sie am besten, wenn sie zu diesem Zeitpunkt geerntet werden. Dazu suchen Sie sich am besten einen warmen, sonnigen Tag aus. Binden Sie die Kräuter zu einem kleinen lockeren Strauss und hängen Sie ihn zum Trocknen an einen schattigen aber gut durchlüfteten Ort. Ist der Strauss vollkommen durchgetrocknet, können Sie die Blätter von den Stängeln streifen und in einem gut schließenden Gefäß ins Gewürzregal stellen.  

2. So gedeihen Gewürzkräuter besser Der Traum jedes Hobbykochs sind frische Kräuter aus eigener Aufzucht. Erst sie verleihen vielen Speisen das richtige Aroma. Doch leider scheitern viele Hobbygärtner beim Kräuteranbau. Die Pflanzen entwickeln sich nicht richtig und sterben schnell ab. Der Grund könnte folgender sein: Mehrjährige Gewürzkräuter vertragen sich untereinander nicht. Sie machen sich die Nährstoffe im Boden streitig und behindern das Wachstum des Konkurrenten. Deshalb sollten Gewürze wie zum Beispiel Estragon, Oregano, Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Rosmarin, Salbei oder Thymian grundsätzlich in getrennten Töpfen angepflanzt werden.

 


Rasen
 

1. Den Rasen auf Feuchtigkeit testen So prüfen Sie im Sommer, ob Ihr Rasen feucht genug ist: Laufen Sie über das Gras. Je schneller sich die Halme wieder aufrichten, desto mehr Spannkraft besitzen sie. Dauert es eine Weile, bis die Spuren verschwinden, so benötigt der Rasen mehr Wasser. Sprenkeln Sie ihn am besten in den Morgenstunden.  

2. So wird der Rasen im Frühjahr wieder fit Der April ist die richtige Zeit um den Rasen nach dem Winter einer Frühjahrskur zu unterziehen. Damit das Gras richtig wachsen kann, sollte der Rasen als erstes vertikutiert werden. Dies geschieht mit einem sogenannten Vertikutierer. Dabei handelt es sich um ein Gerät, ähnlich einem Rasenmäher. An seiner Unterseite sitzen kurze, rotierende Messer die den Rasen vom Filz aus Moosen und Unkräutern befreien. Dadurch bekommen die Gräser mehr Platz zum wachsen und der Boden bekommt besser Luft, Wasser und Nährstoffe. Vertikutierer gibt es sowohl für Handbetrieb, als auch mit Elektro- oder Benzinmotor. Eventuell können Sie solch ein Gerät auch im örtlichen Gartenbedarfshandel leihen. Anschließend sollte der erste Schnitt erfolgen. Er kann ruhig etwas kürzer ausfallen als sonst üblich. Drei bis vier Zentimeter sind optimal. Dies bewirkt einen dichteren Rasenwuchs. Wer einen besonders gepflegten Rasen vorzieht, sollte davor außerdem alle Unkräuter ausstechen. Eine Frühjahrsdüngung ist übrigens entgegen der landläufigen Meinung bei herkömmlichem Gartenrasen normalerweise nicht notwendig. Dies ist lediglich bei Spielwiesen und Nutzrasen ratsam. Der örtliche Gartenbedarfshandel gibt Ihnen hierzu die notwendigen Informationen. So hängt die Düngung unter anderem von der örtlichen Bodenqualität ab.  

3. Rasenmähen, aber nicht zu kurz Achten Sie beim Rasenmähen darauf, dass Sie ihn nicht zu kurz schneiden. Der Grund: Wird der Rasen zu kurz, können die Gräser keine neuen Triebe entwickeln. Die Folge ist, dass der Rasen ausdünnt. Die optimale Schnitthöhe liegt bei rund fünf Zentimetern. Im Schatten sollten es ein bis zwei Zentimeter mehr sein. Möchten Sie einen kürzeren Rasen, wie er etwa auf Fußball- oder Tennisplätzen zu finden ist, dann müssen Sie zuvor die entsprechende Grassorte säen.  

4. Kaufberatung Benzin- oder Elektrorasenmäher Zwischen Gartenbesitzern tobt ein Glaubensstreit: Ist der Benzin- oder der Elektrorasenmäher die bessere Wahl? Wer das erste mal einen Rasenmäher kaufen will, bekommt deshalb von den gartenbegeisterten Nachbarn nur selten wirklich brauchbare Infos. Hier die Fakten zu den beiden Rasenmähergattungen: - Elektrorasenmäher sind leise. Aber nicht leise genug, um die gesetzlichen Lärmschutzvorschriften umgehen zu können. Trotzdem sind sie nervenschonender als ihre benzingetriebenen Artgenossen. - Elektrorasenmäher sind leichter. Dadurch lassen sie sich einfacher in verwinkelten Gärten manövrieren. - Die Elektrorasenmäher sind praktisch wartungsfrei. Dadurch geht niemals der Treibstoff aus, ein Ölwechsel ist nicht notwendig und auch der Luftfilter muss nie ausgetauscht werden. - Störend ist beim Elektrorasenmäher das Stromkabel. Man ist ständig damit beschäftigt darauf zu achten, dass man es nicht überfährt. - Benzinrasenmäher sind generell kräftiger und werden auch mit höherem Gras leicht fertig. Wer seinen Rasen nur selten mäht, tut sich deshalb mit dem benzingetriebenen Mäher leichter. - Benzinrasenmäher gibt es auch mit größeren Schnittbreiten. Während bei Elektrorasenmähern in der Regel bei 46 Zentimetern Schluss ist, gibt es Benzinrasenmäher auch in Breiten jenseits der 50 Zentimeter. Solche Geräte sind die erste Wahl bei großen Gärten jenseits der 500 Quadratmeter. - Auch wer in seinem Garten ein Gefälle hat, ist mit einem Benzinrasenmäher besser bedient. Denn die gibt es auch mit angetriebenen Rädern. So lassen sich Steigungen leichter bewältigen. Das Fazit: Elektrorasenmäher sind optimal für kleine Gärten in dichtbesiedelten Gegenden. Benzinrasenmäher sind ein Muss bei großen Rasenflächen und Gärten mit Gefälle, dann aber mit angetriebenen Rädern. Die Alternativen: Statt zum Elektromäher können Sie bei kleinen Gartenflächen auch zu einem Akku-Mäher greifen. Allerdings sind diese teurer als normale Elektr omäher. Außerdem lässt die Motorleistung bei schwächer werdender Batterie deutlich nach. Aufsitz-Rasenmäher sind lediglich für sehr große Rasenflächen, etwa ab 800 bis 1000 Quadratmetern geeignet. Für kleinere Flächen lohnt der hohe Preis und der Wartungsaufwand nicht.

 


Schädlinge
 

1. Kohlweißlinge biologisch bekämpfen. So schön Schmetterlinge auch sind, dem Gärtner können zumindest die Kohlweißlinge die gute Sommerlaune verderben. Ihre Larven tun sich am Kohl gütlich und hinterlassen dabei riesige Löcher im Blattwerk. Uns so werden Sie die ungebetenen Gäste los: a. Pflanzen Sie zusammen mit Kohl auch Tomaten und Sellerie. Deren Gerüche mögen die Flattermänner nicht besonders. Ähnliches gilt auch für andere stark duftende Pflanzen, etwa Salbei oder Thymian. b. Alle zwei Tage (natürlich nur während der Flugzeit der Kohlweißlinge) die Kohlpflanzen mit einem Tomatenblätter-Auszug besprühen. Dazu zwei Hände voll Tomatenblätter mit 2 bis drei Liter Wasser aufgießen und drei Stunden lang ziehen lassen. Abseihen und unverdünnt aufsprühen.  

2. Schnecken biologisch bekämpfen Schnecken können im Garten eine richtige Plage werden. Gemüse und andere Gartenpflanzen werden von den schleimigen Kriechtieren besonders gern angefressen. Nimmt die Plage überhand, helfen zwei Maßnahmen garantiert: a. Am Tag verkriechen sich die Schnecken am liebsten an dunklen und feuchten Orten. Legen Sie deshalb an strategischen Stellen solche Unterschlüpfe an. Ein altes Holzbrett, ein großes Rabarbarblatt oder ein umgedrehter Teller. Dort können Sie die Tierchen dann jeden Tag bequem absammeln. b. Sogenannte Bierfallen im und am Beet aufstellen. Sie können solche Fallen kaufen, oder selbst bauen. Dazu graben Sie einen Joghurtbecher bis zu dessen Oberkante ein und füllen ihn zu höchstens ca. 2/3 mit Bier. Nicht mehr, da die Schnecken sonst an der verlockenden Biertheke einen heben können, ohne in den Becher zu fallen. Schützen Sie den Becher vor Regen, damit das Bier nicht verdünnt wird. Die Bierfalle lockt die Schnecken unwiderstehlich an, sie fallen in den Becher und können nicht mehr raus. Dort können Sie dann die lästigen Gastropoden aufsammeln.

 


Mulch

1. Mulch für Bäume und Sträucher. Was tun mit abgeschnittenen Ästen und Zweigen? Wenn Sie eine Häckselmaschine besitzen, dann rein mit dem Gehölz. Sie erhalten auf diese Weise einen wunderbaren Mulch. Den verteilen Sie anschließend reichlich unter Sträuchern Bäumen. Das hat mehrere Vorteile: Der Mulch hindert Unkräuter am Wachsen. Gleichzeitig verbessert er die Bodenqualität. So erhöht er die Luftzufuhr bei lehmigen Böden. Sandige Böden wiederum bleiben länger feucht. Nicht zuletzt unterbindet er bei Regen die Verdichtung des Bodens durch die aufschlagenden Regentropfen.